Der Sachvortrag startete mit einigen statistischen Zahlen der Gemeinde. Hinsichtlich der Einwohnerzahl und der Erstwohnsitze mit knapp 8.600 Einwohnern ging Erster Bürgermeister Werner Endres auch nochmals auf die Erhebungen zum Zensus ein. Auch die Geburten- und Arbeitsmarktzahlen sowie die sozialversicherungspflichtigen beschäftigten Arbeitnehmer wurden aufgelistet.
Mit der Überschrift „Unsere Gemeinde heute und morgen“ startete der Themenblock um die Bereiche Wohnen, Arbeitsplätze/Gewerbe/Struktur, für alle Generationen, Infrastruktur, Energie und Umwelt sowie Finanzen. Erster Bürgermeister Werner Endres ging auf das Wohnraumkonzept und die Strategie der nächsten Jahre ein. Auch auf die Entwicklungen im Gewerbepark Ost IV und die Wichtigkeit des Gewerbes insgesamt wurde hingewiesen. Die steuerliche Entwicklung der Lohn- und Einkommensteuerbeteiligung sowie der Gewerbe-steuer zeigen die Auswirkungen der richtungsweisenden Entscheidungen der Vergangenheit. Hinsichtlich des gemeindlichen Wohnraumkonzeptes wurde auf das Leerstandskataster und auf das Wohnraumförderprogramm eingegangen. Die Aufenthaltsqualität in den Ortsmitten und auf den Freizeitflächen ist wichtig – ein Schwerpunkt bilden derzeit die Ortsmitte in Probstried und die vor kurzem begonnene Neugestaltung der Ortsmitte Dietmannsried. Im Bereich der Nahversorgung konnte der Dorfladen Probstried eröffnet und die Wirtschaft in Reicholz-ried gesichert werden. Auch wenn sie nicht direkt im Aufgabenbereich der Gemeinde stehen, so Erster Bürgermeister Werner Endres, sind diese ein elementarer Bestandteil für ein akti-ves Dorfleben und für die notwendige Infrastruktur.
Hinsichtlich der notwendigen Infrastruktur ging Erster Bürgermeister Werner Endres auf das beschlossene ÖPNV-Konzept des Landkreises und die notwendige Umsetzung der weiteren Phasen ein. Auch in diesem Themenbereich befanden sich die Sachstände zum Glasfaser-ausbau, Neukalkulation der Wasser- und Kanalgebühren sowie Freibad und Veranstaltungsräumlichkeiten. Mit der Realisierung des Radweges von Dietmannsried nach Heising geht ein langersehnter Wunsch in die Umsetzung, obwohl bewusst ist, dass die derzeitige Verkehrsbelastung insbesondere für Probstried und Überbach aufgrund des Umleitungsverkehrs sehr hoch ist, so Erster Bürgermeister Werner Endres.
Im Bereich der Energie, Umwelt und Klima wurden auf die einzelnen Sachstände bei den PV-Anlagen und den Windenergieanlagen eingegangen. Auch wurden die weiteren Untersuchungen und die Vorgehensweise zu möglichen Rückhaltemaßnahmen bei Niederschlagswasse-rereignissen am Seebach erörtert.
Im Bereich der Bildung und Betreuung wurde ein Bogen zwischen den Jüngsten unserer Gemeinde und den Senioren gespannt. Erster Bürgermeister Werner Endres erläuterte, dass die im Jahre 2020 erstellte Prognose für die Betreuung der Ein- bis Sechsjährigen für das Kindergartenjahr 2026/2027 eintritt und die vorgeschlagenen Wege der Marktgemeinde zur Erweiterung des Kindergartens St. Blasius und zur Erweiterung und Generalsanierung des Kindergartens Probstried richtig seien. In Probstried hat der Markt Dietmannsried vor Kurzem mit der Generalsanierung und dem Erweiterungsbau begonnen. Hinsichtlich der Erweiterung der Kindertageseinrichtung St. Blasius ist die Katholische Kirchenstiftung Bauherrin der Maßnahme. Ebenso wurde auf die Entwicklung der Schülerzahlen, auf den Rechtsanspruch für Ganztagsbetreuung und die im August 2026 beginnende Erweiterungsmaßnahme der Grund- und Mittelschule Dietmannsried eingegangen.
Der Abschlussthemenblock befasste sich mit den Finanzen der Gemeinde sowie der im Jah-re 2025 vorgenommenen Senkung der Hebesätze für die Grundsteuer A und B. Erster Bürgermeister Werner Endres berichtete, dass die Senkung der Hebesätze auch für das Jahr 2026 übernommen wurde. Ebenso wurde im Rahmen der Finanzen auf den Schuldenstand der Gemeinde sowie die bilanzierten 63 Wohnungen und deren Förderungen und Vermögen eingegangen.
In allen fünf Ortsteilen, so Erster Bürgermeister Werner Endres, ist das hohe Engagement der Vereine und Organisationen zu sehen. Nicht nur die politische Arbeit, sondern vielmehr das Engagement in jedem Ort ergeben das gute Ergebnis und die Zufriedenheit der Bürgerin-nen und Bürger. Das wollen wir als Gemeinde auch weiterhin unterstützen und das soll auch weiterhin im Vordergrund unseres Tuns und Handelns stehen, so der Erste Bürgermeister zum Schluss des Vortrages. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den Mitgliedern des Marktgemeinderates für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Wahlperiode 2020 bis 2026 und wünschte allen neu- und wiedergewählten Mitgliedern viel Freude und Erfolg in ihrer Arbeit.
In jeder einzelnen Bürgerversammlung wurden auch spezielle Themenbereiche der jeweiligen Ortsteile angesprochen und vorgestellt. Die einzelnen Anregungen in den Bürgerversammlungen werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen. Gerne stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses, die Marktgemeinderäte sowie die Bürgermeister der Gemeinde für weitere Fragen zur Verfügung.


