Zum Inhalte springen

Dietmannsried

im Allgäu.

Leichte Sprache Icon

Marktgemeinderat berät Freiflächenplanung Ortsmitte Dietmannsried

Der Marktgemeinderat hat die auf den Wettbewerb basierende Freiflächenplanung für die Ortsmitte Dietmannsried zur Ausschreibung freigegeben. Nach den vorangegangenen Beratungen und Besprechungen wurde die Freiflächenplanung an die bisherigen Grundlagen angepasst und als Grundlage für die Ausschreibung der Baumaßnahme und für einen Baubeginn in zeitigem Frühjahr 2027 beschlossen.

Die Freiflächenplanung Ortsmitte wurde durch den Marktgemeinderat beraten
©Markt Dietmannsried

Durch den Abriss des jetzigen Pfarrsaals soll ein begrünter Dorfplatz zwischen Pfarrhaus, Kirche und den umliegenden Gebäuden entstehen. Gerade im Hinblick auf die natürliche Beschattung wurde darauf nochmals ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Platzgestaltung beruht im Wesentlichen auf das Miteinander zwischen der Erschließung und den Parkmöglichkeiten für die umliegenden Geschäfte, aber eben auch auf einen Platz mit Aufenthaltsqualität und barrierefreiem Übergang in das neue Pfarr- und Bürgerzentrum, in den Pfarrhof sowie in das Rathaus.

Im Rahmen der nun verabschiedenden Planung wurden folgende wesentlichen Punkte integriert:

Ausgleich Notwendigkeit Parkplätze ./. Aufenthaltsqualität – Erhöhung der Parkplatzanzahl um 8 Stellplätze

Gesamt 26 Fahrradstellplätze bei Rathaus / Bürgerzentrum / Kirche

6 angedachte Ladeplätze für E-Mobilität

 Erlebbarer Brunnen für Kinder mit Grundwassernutzung und Versorgung der Bäume und Grünanlagen

 Integration der Wünsche der Kirchenstiftung

Erhalt Bestandsbäume vor Pfarr- und Bürgerzentrum

Möglichkeiten der Nutzung für Wochenmarkt und Weihnachtsmarkt incl. Stromversorgung

Möglichkeiten der Nutzungen für Cafe, Außensitzplätze etc.

Erneuerung Friedhofsmauer Nord bei Stellplätzen

Abgleich der Schleppkurven für Feuerwehr, Müllabfuhr etc.

Der Marktgemeinderat geht derzeit von Baukosten von ca. 2,6 Mio. Euro für die Freianlagen aus. Im Rahmen der Beratung wurde ebenso beschlossen, die entsprechenden Zuwendungsanträge für die Städtebauförderung etc. zu stellen. In einem weiteren Schritt sollen auch nochmals die Nutzungen des jetzigen Pfarrsaals in der Übergangszeit mit den Nutzern/Organisationen besprochen werden.

Seite 2


Erster Bürgermeister Werner Endres erläuterte im Rahmen der Sitzung, dass nahezu die damaligen Wettbewerbsüberlegungen gut übernommen werden könnten. Gerade im Rahmen der Klimaentwicklung ist die natürliche Beschattung ein wesentlicher Punkt und mit dem Element Wasser nun gut kombiniert. Von Seiten des Marktgemeinderates wurde angeregt zu prüfen, inwieweit eine dauerhafte Überdachung/Bühne realisiert werden kann. Sobald die weiteren baulichen Zeitpläne vorliegen, werden wir an dieser Stelle weiter informieren.