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Dietmannsried

im Allgäu.

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Marktgemeinderat verabschiedet den Haushaltsplan 2026

Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am 05. Februar 2026 einstimmig den Haushaltsplan 2026, den Stellenplan sowie die Finanzplanung bis zum Jahre 2029 verabschiedet und genehmigt.

Das diesjährige Haushaltsvolumen liegt bei knapp 41 Millionen Euro und bewegt sich in beiden Haushaltsteilen (Verwaltungshaushalt und Vermögenshaushalt) auf stabilem Niveau. „Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten“ mit diesen Worten begann Erster Bürgermeister Werner Endres den Beginn seiner Haushaltsrede und unterstrich damit, dass mit der Verabschiedung des Haushaltes die Arbeit für viele Projekte und Entwicklungen beginnt bzw. fortgesetzt werden kann. Wie in den Vorjahren sei der Haushalt wieder sehr intensiv vorberaten worden und biete die beste Planung, um Notwendigkeiten und Wünsche zu realisieren – wobei nicht immer alles letztendlich bis ins Detail vorausgesagt werden kann, so der Bürgermeister. 

Im Rahmen der Vorstellung des Verwaltungshaushaltes wurde nochmals intensiv die steuerliche Situation beleuchtet. Mit der steuerlichen Entwicklung bestehen gute Voraussetzungen, die größer werdenden Aufgaben gerade auch in den Umlagen an den Landkreis, zu meistern. Die Kreisumlage für das Jahr 2026 fällt mit 6,1 Millionen Euro knapp eine Million höher aus als im Vorjahr, welche versucht wurde im Haushaltsplan zu kompensieren. 

Im Rahmen der Vorstellung der Steuereinnahmen ging Erster Bürgermeister Werner Endres auch nochmals auf die Festsetzung der gemeindlichen Hebesätze für Grundsteuer A und B ein. Die letztjährige Senkung der Hebesätze soll auch im Haushaltsplan 2026 übernommen werden. In einer Übersicht wurde verdeutlicht, wie niedrig die Hebesätze im Vergleich zu Landkreisniveau oder anderen Gemeinden sich darstellen. Auch wurde in diesem Zusam-menhang darauf hingewiesen, dass die jetzige Senkung das Ergebnis der guten steuerlichen Entwicklung ist und ein Vorausblick in die nächsten Jahre diesbezüglich schwierig ist. 

Bei den wesentlichen Ausgaben des Verwaltungshaushalt erläuterte Werner Endres die Per-sonalausgaben, die sich auf die einzelnen Bereiche und Aufgaben der Gemeinde verteilen. Die hohe Qualität der Betreuungseinrichtungen zeigte sich auch in den Anstellungsschlüsseln der gemeindlichen Kindertageseinrichtungen sowie den Zahlen der Ganztagsbetreuung der Grund- und Mittelschule. Der Anteil der Gemeinde für die Kindertageseinrichtungen der Ge-samtgemeinde sowie für die Grund- und Mittelschule Dietmannsried beträgt gut 3 Millionen Euro. Auch die weiteren Schwerpunkte für die Wasser- und Entwässerungsanlage, für den laufenden Betrieb der Feuerwehren und der Erfüllung des Brandschutzes, Festsetzungen für Gemeindestraßen sowie die Ein- und Ausgabesituation der Veranstaltungsräumlichkeiten wurde dargestellt. 

Im Ergebnis konnte im Verwaltungshaushalt ein Überschuss von 3,9 Millionen Euro festge-setzt werden, was bedeutet, dass 16,5 % als Überschuss dem Investitionshaushalt zugeführt und für Investitionen verwendet werden kann. 

Der diesjährige Investitionshaushalt liegt bei 17,4 Millionen Euro und ist geprägt von zahlrei-chen investiven Maßnahmen. Im Rahmen der Haushaltsberatung wurde auch die Verschul-dung der Gemeinde dargestellt. Im Rahmen der Regeldarlehen soll eine Darlehensrückführung in Höhe von 800.000 Euro erfolgen. Auch wurde das vorhandene Vermögen der gemeindlichen Wohnungen in das Verhältnis der gewährten Förderungen des kommunalen Wohnbauförderprogramms erläutert. Über die Schwerpunkte der Investitionen werden wir Ihnen bei einer der weiteren Veröffentlichungen in den kommenden Wochen die Details vor-stellen.

Nach der Haushaltsrede bedankte sich Erster Bürgermeister Werner Endres bei allen Beteilig-ten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Umsetzung und dem Gremium für die gute, vertrauensvolle und einvernehmliche Zusammenarbeit.  Mit diesem Engagement aller Beteiligten wird unsere Gemeinde „gut auf die Zukunft vorbereitet sein“, so Erster Bürgermeister Werner Endres zum Ende der Haushaltsberatungen. Der Haushaltsplan, der entsprechende Stellenplan sowie die Projekte der Finanzplanung bis zum Jahre 2029 bilden nun die Grundlage für das weitere Handeln in unserer Gemeinde.